Beim Aufbau einer indirekten Beleuchtung gibt es – je nach Raum – sehr viele Möglichkeiten.

  • In welchem Abstand zur Decke soll die indirekte Beleuchtung angebracht werden?
  • Welcher Wandabstand ist richtig?
  • Sollen die LEDs Richtung Decke oder eher Richtung Wand leuchten? Oder in einem 45°-Winkel?
  • Ist eine umlaufende Voute besser oder eine Deckenabhängung?
Unser 3D-Simulator bildet die indirekte Beleuchtung in verschiedenen Positionen und Ausrichtungen nach. Grundlage für die Berechnungen war ein 6x4m großer Raum mit 2,80m Deckenhöhe. Die Decke ist hell weiß, die Wände hellgrau gehalten.

Hinweise & Tips

Generell erzeugen umlaufende Vouten eine höhere Helligkeit im Raum als Lösungen mit abgehängten Decken. Mehr Abstand zur Decke erhöht die Helligkeit ebenfalls, aber nur leicht. 

Das Schrägstellen der LEDs, z.B. im 45° oder 30°-Winkel erzeugt einen weicheren Lichtverlauf an der Decke bzw. der Wand. Achten Sie beim Schrägstellen jedoch darauf, dass die LED-Streifen nicht in ihr Blickfeld geraten und blenden. Ggf. muss eine kleine Leiste als Sichtkante vor die LEDs gesetzt werden. Die Sichtkante sollte nicht höher als das LED-Profil sein, da sonst ggf. unschöne Schattenwürfe an der Decke entstehen.

Achtung:

Die Simulation ist nur eine Annäherung. Je nach Raum, Art und Farbe der Wand- und Deckenflächen sowie Ausformung der Lichtvouten kann es zu abweichenden Ergebnissen kommen. Besonders die Reflektionseigenschaften der Decke haben einen sehr großen Einfluss auf den Effekt der indirekten Beleuchtung! Dunklere Farben reflektieren viel weniger Licht als helles Weiß. Sehr glatte Flächen reflektieren das Licht weniger weich und gleichmäßig in den Raum als matte, raue Flächen.